Sonnenuntergang, Oia, Griechenland
Sonnenuntergang, Oia, Griechenland

Juli

Wenn der Herr das Haus nicht baut, arbeiten seine Erbauer vergebens.

Psalm 127, 1

An Gottes Segen ist alles gelegen. Dieses recht verstaubte Sprichwort fand ich beim Nachlesen unseres monatlichen Psalmwortes. Seine Aussage ist so klar wie auch wahr. Mit Gott kann uns nichts zu schwer werden, denn der Allmächtige will unser Bestes. Wir Menschen können uns anstrengen soviel wir wollen, gegen etliche Einflüsse auf unser Leben sind wir völlig machtlos. Unwetter, Katastrophen, Krankheiten oder einfach nur die eine oder andere unglückliche Fügung, die alles erschweren kann. Wie schnell gerät ein Leben aus den Fugen, das gerade noch selbstsicher vor seinem eigenen Schaffen stand?

Doch andererseits, wie viele Menschen schaffen in ihrem Leben vieles, setzen sich Ziele und erreichen sie, bewältigen große Nöte und besiegen Krankheiten? Wie viele haben sich schöne Häuser gebaut – ganz ohne Gott? Was ist also mit der Aussage unseres Monatsverses noch gemeint? Ein Mensch kann ein Haus bauen, das alle Stücke spielt; das Wesentliche aber bleibt ihm fern, wenn er Gott nicht in sein Leben hineinnimmt. Er wird nie zu dem Ziel kommen, das für ihn vorgesehen war und er wird nicht das Leben führen, das ihm zugedacht wäre. Er arbeitet – am Ende des Tages – umsonst. Die Mühen des Alltags, das Ringen um Anerkennung, um Wohlstand, oder einfach um etwas Gemütlichkeit in dieser immer unruhiger werdenden Welt – alles umsonst, wenn es plötzlich vorbei ist mit der selbst geschaffenen Ruhe. Machen Sie Frieden mit Gott, denn er möchte auch der Erbauer Ihres Lebenshauses sein.

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