Makake, Ao Nang, Thailand
Makake, Ao Nang, Thailand

April

Herr, kein anderer Gott ist dir gleich und nichts gleicht deinen Werken.

Psalm 86,8

Anlässlich des 200. Geburtstags des britischen Naturforschers Charles Darwin wurden wir im vergangenen Jahr mit Berichten und Studien rund um seine Evolutionstheorie förmlich überflutet. Aber auch eine mediale Übersättigung kann über die unzähligen offenen Fragen und widersprüchlichen Aussagen, die Darwins Theorie aufwirft, nicht hinwegtäuschen. 150 Jahre nach der Veröffentlichung seines Standardwerks „Über die Entstehung der Arten“ sind immer noch dieselben Fragen unbeantwortet und die fehlenden Verbindungsstücke nicht gefunden. So stellt sich heute die Frage, ob der Erfolg und die Verbreitung der Evolutionstheorie nicht einen ganz anderen, einen nicht wissenschaftlichen Grund haben könnte. Der englische Biologe Julian Huxley sagte einmal, dass Darwins eigentlicher Erfolg darin läge, die grundsätzliche Vorstellung der Existenz eines Schöpfer-Gottes aus der rationalen Diskussion entfernt zu haben. So ist die Evolutionstheorie für viele Ausdruck einer willentlichen Ablehnung eines Gottes, der in sechs Tagen Himmel, Erde und alle Lebenswesen geschaffen hat. Und doch, wenn wir mit offenen Augen durch unsere Welt gehen und die wunderbaren und unbegreiflichen Naturabläufe beobachten, dann deutet all das auf eine gewollte Ordnung hin. Und so stellt der Psalmist in unserem Monatsvers erstaunt fest, dass nur ein schöpfender Gott solche unvergleichlichen Werke vollbringen kann. Wie schön ist es zu wissen, dass es einen Gott gibt, dem kein anderer gleicht. Er hat uns geschaffen, kennt uns durch und durch und möchte trotzdem oder gerade deswegen eine persönliche Beziehung zu uns haben.

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