Vestfjord, Lofoten, Norwegen
Vestfjord, Lofoten, Norwegen

Januar

Lass mich am Morgen deine Gnade erfahren, denn ich vertraue auf dich. Zeige mir einen Weg, den ich gehen soll.

Psalm 143,8

Wie zerbrechliches Eis ist der Boden manchmal unter uns, uneben und unsicher. Der Boden, der uns tragen sollte. Und man ahnt nur, was sich darunter noch verbirgt. Vielleicht nehmen wir statt guter Vorsätze, schwere Lasten mit ins neue Jahr. Doch jeder neue Morgen trägt Hoffnung in sich. Die aufgehende Sonne weckt den Wunsch nach einem Neuanfang und wir sehnen uns nach längst vergangener Leichtigkeit. Der Morgen ist die beste Zeit für Gnade – und Gnade ist, wenn wir von Gesetzes wegen anders dran sein müssten. Es kommt dann eben nicht, wie es kommen muss. Etwas anderes, etwas Unerwartetes beginnt.

Der Verfasser dieser Psalmworte hatte seine Verlorenheit erkannt, er hatte verstanden, wie weit er von seinem Schöpfer entfernt war und wollte neu beginnen. Er vertraute auf das Unsichtbare und erwartete sich Hilfe. Er bat um Orientierung und bekam Antwort. Die Bibel gibt uns solche Beispiele, um die Menschen auch in unserer Zeit daran zu erinnern, dass diese Möglichkeit besteht. Dass es Gnade gibt und dass das Unerwartete und Neue wirklich beginnt, wenn wir zu unserem Schöpfer umkehren und ihn bitten, uns den Weg zu zeigen, anstatt selbst einen Weg zu suchen. Wie gewaltig ist doch diese Wahrheit, dass Gott selbst uns den Lebensweg zeigt. Wer das glaubt, kommt zur Ruhe und beginnt mit Zuversicht jeden Tag. Und Gott schenkt diesen Glauben, vertrauen Sie noch heute darauf.

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