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Lebensbericht von Elisabeth - Vom Traum zur Realität
Elisabeth Vom Traum zur Realität
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Lebensberichte / Zeugnise von Christen

Hallo, mein Name ist Elisabeth, aber ich werde von den meisten Lisi genannt und das hab ich auch lieber so. Ich bin 16 Jahre alt und habe drei liebe Schwestern, die alle jünger sind als ich.

Ich will hier kurz aus meinem Leben erzählen und ganz besonders über den, der mein Leben verändert hat.

Ich fang dann mal von vorne an... ich bin in einer christlichen Familie aufgewachsen, das bedeutet meine Eltern haben mir immer Geschichten aus der Kinderbibel vorgelesen, haben mir von Jesus Christus erzählt, mit mir gesungen und gebetet.

Aber schon seit dem Kindergarten war ich extrem verschlossen und redete kaum mit jemandem.

Als ich dann in die Pubertät kam, hab ich - so blöd das jetzt vielleicht klingen mag - nicht mehr in dieser Welt gelebt... nicht wirklich. Ich hab einfach meine Phantasiewelt aufgebaut, in der alles so gelaufen ist, wie ich es wollte. Alles rund um mich war mir völlig egal, ich wollte einfach für mich alleine sein.

Die Beziehung zu meinen Eltern wurde immer schlechter, obwohl sie sich sehr bemüht haben, mit mir zu reden und einfach für mich da zu sein. Aber ich hab nichts von meinem Leben preisgegeben. Ich hab nur gelogen und war einfach unzufrieden.

Ich konnte mich selber überhaupt nicht leiden. Ich begann mich richtig zu hassen. An Selbstmord hab ich zwar gedacht, aber es fehlte mir der Mut und ich hatte Angst vor dem, was nach dem Tod kommen würde. Und meine Phantasiewelt hat mir das Leben auch noch aushaltbar gemacht.

Gegenüber Gott wurde ich immer rebellischer, ich hatte eine richtige Abneigung gegen ihn. Ich wollte einfach, dass er mich in Ruhe lässt.

Aber Gott ließ mich nicht in Ruhe. Er ließ mich nicht los.

Und dann gab es einen entscheidenden Wendepunkt in meinem Leben... die wichtigste Entscheidung die ich getroffen habe.

Ich war 14, da saß ich in einer U-Bahn. Schließlich kam ich an der Endstation an. Dort gab es zwei Arten von Menschen. Die einen waren überaus froh und glücklich, die anderen aber waren zu Tode betrübt und total ängstlich. Ich gehörte zu der zweiten Gruppe von Menschen...

Das war nur ein Traum, aber er hat mich zu tiefst erschüttert und wachgerüttelt. Mir wurde bewusst, dass ich verloren war und dass ich wenn ich sterben würde, in die Hölle käme.

Nach einigem Nachdenken erkannte ich, dass ich Jesus brauche, und ich entschied mich für ihn und übergab ihm im Gebet mein Leben. Ich bekannte ihm, dass ich ein Sünder bin und bat ihn um Vergebung meines Sündenberges.

Danach war ich von einem unvorstellbaren Frieden erfüllt. Ich hatte keine Angst mehr, ich wusste einfach, dass ich in den Himmel kommen würde.

Was hat sich jetzt geändert??

Ich bin wirklich kein besserer Mensch geworden. Ich mach ja noch immer viele Fehler! Aber ich kann Jesus immer um Vergebung bitten. Und er vergibt mir gerne!

Was sich geändert hat ist meine Ablehnung gegen Gott und die Bibel!

Auch mit meinem Selbsthass ging es aufwärts, obwohl das längere Zeit gedauert hat. Aber jetzt kann ich mich einfach so annehmen wie ich bin.

Auch bei meiner Verschlossenheit hat sich viel geändert. Erst fiel es mir schwer mit anderen zu reden, aber als ich dann mal anfing, war es überhaupt nicht mehr schwer. Jetzt bin ich - so weit ich mich selbst beurteilen kann - ein ziemlich offener Mensch.

Die Beziehung zu meinen Eltern hat sich auch gebessert, obwohl ich zugeben muss, dass ich nicht wirklich viel mit ihnen geredet hab und ihnen gegenüber doch noch ziemlich verschlossen war. Aber später hab ich ihnen dann auch von meinen Problemen und Nöten erzählt. Das ist mir zwar extrem schwer gefallen, aber unsere Beziehung hat einen großen Sprung vorwärts gemacht.

Ich lernte viele liebe junge Christen kennen und habe sehr tiefe und gute Freundschaften geschlossen.

Meine Phantasiewelt war der Punkt bei dem ich am längsten gebraucht hab. Aber auch darin hat mir Gott geholfen. Wenn ich ehrlich bin kommt die Versuchung in meiner Phantasiewelt zu leben immer wieder - aber ich kämpfe und wehre mich dagegen - und Gott hilft mir voll dabei. Er gibt mir einfach die Kraft "nein" zu sagen.

Mein Leben ist durch meine Entscheidung für Jesus Christus nicht problemlos geworden. Ich habe Nöte und harte Zeiten. Aber ich weiß einfach, dass es Jesus gut mit mir meint, ich weiß, dass er mich überall durchtragen wird. Er hat mir schon so oft geholfen. Außerdem lerne ich sehr viel durch meine Probleme.

Der folgende Vers begleitet mich irgendwie in meinem Leben:

"Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind." (Römer 8, 28)

Ich bin so unaussprechlich froh, für alles, was Gott für mich getan hat. Ich bin echt glücklich, dass ich einmal in den Himmel kommen werde und dass mein Leben einen Sinn hat - den Sinn, dass ich für Jesus lebe und den anderen Menschen von dieser wunderbaren Botschaft erzähle.

So, jetzt bin ich fertig... jetzt kommst du dran. Du musst dich entscheiden - ob du Jesus Christus in dein Leben aufnehmen willst oder nicht. Die Bibel sagt ganz klar:

"Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht." (1. Johannes 5,12)

Willst du in den Himmel kommen? Dann nimm Jesus an. Durch gute Werke kannst du dir den Himmel nicht verdienen.

"Denn aus Gnade seid ihr selig geworden, durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme." (Epheser 2,8+9)

Ich wünsche mir für dich, dass auch du ein Kind Gottes wirst!
Wenn du irgendwelche Fragen oder Anregungen hast... ich freu mich sehr über dein E-Mail!

Gottes Segen,
Lisi

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